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Bestimmungen

BESTIMMUNGEN FÜR DIE AUSÜBUNG DER FISCHEREI AM OBINGER SEE:
1. Der allgemeine Ausstellungszeitraum für Tages- bzw. Wochenkarten erstreckt sich von Gründonnerstag bis zum 31. Oktober 2020. Die Gültigkeit dieser Fischereierlaubnis bezieht sich ausschließlich auf das Ausstellungsdatum.
Das Nachtangeln ist von 1 ½ Stunden nach Sonnenuntergang bis 1 Stunde vor Sonnenaufgang verboten. Hiervon ausgenommen ist der Fang von Aal und Waller bis 24 Uhr, für die Dauer der Sommerzeit bis 1 Uhr. Das Eisangeln ist generell untersagt.

2. Es darf mit 2 Gerten gefischt werden. Mit Ausnahme der Köderfischsenke sind andere Fanggeräte nicht gestattet. Schlauchboote, Luftmatratzen oder ähnliche Schwimmkörper sind zur Ausübung der Angelfischerei untersagt. Das Mitbringen und Einsetzen eigener Angelboote ist untersagt. Es dürfen nur die zugelassenen und registrierten Boote des Fischervereins Obing benutzt werden. Boote können gemietet werden. Zuständig: Gasthof-Metzgerei-Hotel Oberwirt, Kienberger Straße 14 in 83119 Obing, Tel. (0 86 24) / 8 91 10.

3. Verboten sind:
a) Nach § 12, Absatz 3 des Fischereigesetzes vom 4. November 1987 (AVFiG), das Fischen mit dem lebenden Köderfisch; b) der Fang von Fischen unter Verwendung von Geräten zur Ortung von Fischen oder Fischbeständen. Verwendet werden dürfen Köder, die diesem Gesetzestext nicht widersprechen, einschließlich Blinker, Wobbler usw., deren Form und Größe nicht begrenzt sind. Ausgelegte Angelgeräte dürfen nicht ohne Aufsicht gelassen werden; unmittelbarer Zugriff auf das Angelgerät muss in diesem Zusammenhang stehts gewährleistet sein.

4. Tote Köderfische oder Fischstücke dürfen ab dem 1. Mai verwendet werden. Die
Zanderschonzeit bis einschließlich 31. Mai ist dabei unbedingt zu beachten. Der Hechtfang ist ab dem 16. April erlaubt. Jegliche Verwendung von Kunstködern (Blinker, Wobbler, Weichplastikköder etc.) ist von Saisonbeginn bis einschließlich 15. April untersagt.

5. Im Bereich des Strandbades ist das Angeln in der Zeit vom 15. Mai bis einschließlich 15. September untersagt. In der übrigen Zeit ist ggf. dem Badebetrieb Vorrang zu geben. Das Angeln in diesem Bereich ist nur mit Einzelhaken erlaubt. Die Verwendung künstlicher Köder bzw. von Köderfischsystemen ist grundsätzlich untersagt. Den Anordnungen der
Wasserwacht ist Folge zu leisten. Das Angeln im Auslaufgraben ist verboten, das Fischen von dem dortigen Uferangelplatz in den See jedoch gestattet. Auf schonende Betretung des Uferbereiches unter ausschließlicher Nutzung des vorhandenen Weges bzw. der Angelstelle ist zu achten.

6. GESETZLICHE UND VEREINSINTERNE SCHONMASSE UND SCHONZEITEN GÜLTIG FÜR DEN OBINGER SEE
Fischart Mindestmaß Schonzeit (von bis)
Aal 50 cm - -
Regenbogenforelle 30 cm 15.12. bis 15.04.
Bachforelle 30 cm 01.10. bis 28.02.
Hecht 55 cm 01.01. bis 15.04.
Karpfen 40 cm - -
Schleie 30 cm - -
Waller 60 cm - -
Zander 50 cm 01.01. bis 31.05.

7. Untermaßige und versehentlich während der Schonzeit gefangene Fische müssen vorsichtig und waidgerecht vom Haken gelöst und sofort zurückgesetzt werden, sofern diese lebensfähig sind. Bitte untermaßig gefangene Zander zur Information für unsere Gewässerwarte auch in der Fangstatistik angeben – exakte Maßangaben sind dabei nicht erforderlich, so dass die Fische umgehend und schonend wieder ins Wasser zurückgesetzt werden können. Die gesetzlichen Schonzeiten, Vereinsbestimmungen und Mindestmaße sind strikt einzuhalten. Fische, die nicht gehältert werden sollen, müssen sofort vorschriftsmäßig getötet werden. Das Hältern von Fischen im Fanggewässer ist dabei auf die  geringstmögliche Dauer zu beschränken. Setzkescher dürfen nur verwendet werden, wenn diese hinreichend geräumig und aus knotenfreien Textilien hergestellt sind. Brachsen und Rotaugen dürfen nicht zurückgesetzt werden.

8. Fangbegrenzungen pro Tag:
Fischart Tägliches Fanglimit
Forellen 2 Stück
Hecht und Zander insgesamt 3 Stück
Karpfen 3 Stück
Schleien 3 Stück
Barsche 4 Stück über 20 cm
Für alle übrigen Fischarten besteht keine Fangbegrenzung. Das Verkaufen, Vertauschen oder
Verschenken von Fischen ist verboten.

9. Mit dem Erwerb des Fischereierlaubnisscheins verpflichtet sich jeder Angelfischer, die Bestimmungen vorbehaltlos anzuerkennen und einzuhalten und die im Erlaubnisschein beigefügte Fangmeldung sorgfältig auszufüllen und bei der Ausgabestelle abzugeben oder per Post abzusenden. Die Fangmeldung kann ebenfalls in den Briefkasten (Seestraße 4, 83119 Obing) des Fischervereins Obing e. V. eingeworfen werden. Auch wenn keine Fänge zu vermelden sind, ist die Abgabe der Fangmeldung zwingend erforderlich, da die Daten zur Planung der Besatzmaßnahmen benötigt werden. Um Irrtümer zu vermeiden, sind Fänge
spätestens zum Abschluss eines jeden Angeltages in die Fangstatistik einzutragen.

10. Mitglieder des Fischervereins haben Kontrollrecht in Bezug auf Fischereischein und Fänge. Beamte der Polizei und Fischereiaufseher haben nach Artikel 86 FG weitestgehende Befugnisse. Diesen Personen sind auf Verlangen alle  Fischereischeine auszuhändigen. 11. Alle zum Schutz des Schilfgürtels eingerichteten Steganlagen stehen dem Fischerverein Obing zur Nutzung zur Verfügung, um das von ihm gepachtete Fischereirecht ausüben zu können.
Bei Steganlagen in Privatbesitz ist der Nutzung durch die Eigentümer Vorrang einzuräumen.

12. Ufer, See, Stege und Boote sind peinlich sauber zu halten – es dürfen keinerlei Abfälle ins Wasser geworfen werden. Jeder Fischereiausübende ist dafür verantwortlich, dass der belegte Angelplatz stets sauber gehalten wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Müll bereits am Platz vorgefunden wurde. Kontrollberechtigt für eventuelle Beanstandungen ist jedes Vereinsmitglied. Sollte sich Müll am Angelplatz befinden, erfolgt der sofortige Entzug der Fischereierlaubnis.

13. Das Betreten der Uferbefestigungen und Stege erfolgt auf eigene Gefahr. Die Benutzung von Booten ist unter Verwendung von Schwimmwesten gestattet.
Das Betreten unberührter Schilfzonen, sowie das Befahren des Seerundweges mit
motorisierten Fahrzeugen jeglicher Art ist verboten. Das Anlegen von offenen Feuerstellen (z.B. Grillen, Lagerfeuer etc.) ist untersagt.

14. Das Befahren und Abstellen von Fahrzeugen auf landwirtschaftlichen Nutzflächen und deren An- und Abfahrtswegen ist strengstens untersagt. Bei Zuwiderhandlung haftet der Fahrzeughalter für alle Folgen und Schäden.
Verstöße gegen diese Bestimmungen haben den sofortigen Entzug der Fischereierlaubnis zur Folge.

VEREINSKAMERADEN, FISCHT WAIDGERECHT UND ACHTET DIE KREATUR!
Fischerverein Obing e. V., Der Vorstand



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